Oppelt Energie- und Gebäudetechnik GmbH entwickelt durchdachte Lösungen für die gesamte Gebäudetechnik. Wir planen und installieren moderne Heiz- und Kühlsysteme, gestalten Bäder sowie Wellnessbereiche und erschließen nachhaltige Energiequellen wie Erdwärme und Kalte Nahwärme. Als Meisterbetrieb verbinden wir langjährige Erfahrung mit fundiertem Fachwissen, um für private Haushalte, Unternehmen und Kommunen wirtschaftliche und zukunftsfähige Projekte zu realisieren.
Heizung
Wir sind Ihr Partner für moderne und effiziente Heiztechnik. Ob zukunftssichere Wärmepumpen, bewährte Gas- und Ölheizungen oder die Nutzung von Erdwärme: Wir finden die optimale Lösung für Ihren Neubau oder Ihre Modernisierung. Unsere Planung berücksichtigt Ihre individuellen Bedürfnisse und sorgt für nachhaltige Wärme.
Verlassen Sie sich auch nach der Installation auf uns. Mit einer professionellen Wartung sichern wir die Langlebigkeit und Effizienz Ihrer Anlage. Bei Störungen steht unser Reparaturservice schnell zur Verfügung, um eine zuverlässige Wärmeversorgung zu garantieren.
Häufige Fragen
Wie läuft eine Heizungsmodernisierung ab?
Eine Heizungsmodernisierung beginnt mit einem Termin bei Ihnen vor Ort. Wir prüfen die vorhandene Anlage, den Heizraum und die Heizflächen. Außerdem besprechen wir, wie Sie das Gebäude nutzen und was die neue Heizung leisten soll. Auf dieser Grundlage berechnen wir die Heizlast und legen Gerät, Speicher und Hydraulik passend aus. Parallel klären wir den KfW-Zuschuss, denn für die Förderung ist die richtige Reihenfolge wichtig. Danach erhalten Sie ein übersichtliches Angebot. Wie lange der Einbau dauert, richtet sich nach dem Umfang:
- Einen gut zugänglichen Kessel tauschen wir meist innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen aus.
- Für eine Wärmepumpe mit neuem Speicher, zusätzlichen Leitungen oder Erdarbeiten benötigen wir mehr Zeit.
- Auch Lieferzeiten können den Beginn verschieben. Deshalb berücksichtigen wir bei der Planung einen zeitlichen Puffer.
Zum vereinbarten Termin bauen wir die alte Technik aus und schließen die neue Anlage an. Anschließend nehmen wir sie in Betrieb und führen den hydraulischen Abgleich durch. Wir erklären Ihnen die Bedienung und stellen die Heizkurve ein. Falls nötig, passen wir die Einstellungen während der ersten Heizperiode noch einmal an. Auch danach bleiben wir bei Wartungen und Störungen Ihr Ansprechpartner.
Welche Heizsysteme bieten Sie an?
Wir bieten verschiedene Heizsysteme an und setzen besonders häufig Wärmepumpen ein. Welche Wärmepumpe geeignet ist, richtet sich nach der verfügbaren Wärmequelle:
- Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt Wärme aus der Außenluft.
- Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt Erdkollektoren oder Erdsonden.
- Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe gewinnt Wärme über Brunnen.
Wenn erneuerbare Wärme für ein Gebäude derzeit nicht geeignet ist, installieren wir auch Gasheizungen und Ölheizungen. In passenden Gebieten schließen wir Häuser außerdem an ein Kalte-Nahwärme-Netz an. Für unsere Empfehlung prüfen wir die Heizlast, die erforderliche Vorlauftemperatur, den Platz im Heizraum und die verfügbare Wärmequelle. Ein Neubau mit Fußbodenheizung wird daher anders ausgelegt als ein Haus aus den Siebzigerjahren mit Heizkörpern. Wenn Sie künftig ohne Öl und Gas heizen möchten, ist meist eine Wärmepumpe die passende Lösung.
Lohnt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe?
Für die meisten Häuser kann sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe lohnen. Wichtig ist, dass die Heizflächen mit einer möglichst niedrigen Temperatur auskommen. Die Anlage bringt Umweltwärme auf das benötigte Temperaturniveau. Rund drei Viertel der Heizwärme kommen dabei aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Strom benötigt vor allem der Verdichter. Einen Teil davon können Sie mit einer Photovoltaikanlage selbst erzeugen. Wie effizient die Wärmepumpe arbeitet, zeigt die Jahresarbeitszahl. Sie gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom entstehen. Für die Wirtschaftlichkeit ist vor allem die Vorlauftemperatur entscheidend:
- Eine Fußbodenheizung arbeitet meist mit etwa 35 Grad und bietet damit sehr gute Voraussetzungen.
- Auch Heizkörper funktionieren bei rund 50 Grad Vorlauf, wenn ihre Fläche groß genug ist.
- Benötigt das Gebäude dauerhaft höhere Temperaturen, prüfen und berechnen wir zuerst die Heizflächen.
Je nach Bonus übernimmt der KfW-Zuschuss zwischen 30 und 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Vor einer Empfehlung berechnen wir die Heizlast, die notwendige Vorlauftemperatur und den voraussichtlichen Stromverbrauch. So sehen Sie, ob sich der Wechsel in Ihrem Haus rechnet. Falls eine Wärmepumpe nicht sinnvoll ist, sagen wir Ihnen das offen.
Sanitär & Wellness
Wir gestalten Bäder, die Funktionalität und Ästhetik verbinden. Von der durchdachten Sanierung eines bestehenden Bades bis zur Planung eines persönlichen Wellnessbereichs. Wir setzen Ihre Vorstellungen präzise um. Unser Fokus liegt auf hochwertigen Materialien und intelligenter Raumnutzung.
Von der ersten Idee bis zur finalen Übergabe koordinieren wir alle Schritte. Wir sorgen für eine saubere und reibungslose Ausführung, damit Sie ohne Umwege zu Ihrem neuen Bad kommen.
Häufige Fragen
Sanieren Sie bestehende Bäder komplett?
Ja, wir sanieren bestehende Bäder vollständig. Von der ersten Besichtigung bis zur Übergabe des fertigen Bads haben Sie einen festen Ansprechpartner. Wir planen den Ablauf und koordinieren alle beteiligten Gewerke. Unsere Leistungen umfassen:
- Wir entfernen das alte Bad, erneuern die Wasserleitungen und Abwasserleitungen und führen die Abdichtung aus.
- Wir montieren die gewünschten Sanitärobjekte, Armaturen, Duschen und Wannen.
- Wir stimmen die Arbeiten der Fliesenleger, Elektriker und Trockenbauer aufeinander ab.
Vor der Planung prüfen wir den Bestand gründlich. Alte Leitungen, enge Schächte oder verdeckte Feuchteschäden lassen sich manchmal erst nach dem Öffnen vollständig erkennen. Deshalb legen wir Termine und Preise erst auf einer verlässlichen Grundlage fest. Besonderes Augenmerk gilt den später unsichtbaren Details. Die Verbundabdichtung muss der Norm entsprechen und das Wasser sicher zum Ablauf fließen. Vorwandinstallationen erhalten einen passenden Schallschutz, während die Lüftung Feuchtigkeit zuverlässig abführt. So entsteht ein Bad, das nicht nur gut aussieht, sondern zwanzig Jahre und länger funktioniert.
Planen Sie auch Wellnessbereiche?
Ja, wir planen und bauen Wellnessbereiche. Möglich sind bodengleiche Regenduschen, Dampfduschen, Whirlwannen und komplette Lösungen in Verbindung mit einer Sauna. Damit die Ausstattung dauerhaft zuverlässig funktioniert, planen wir die Technik von Anfang an passend mit. Dabei hat jede Komponente besondere Anforderungen:
- Eine Regendusche mit mehreren Auslässen benötigt genügend Wasserdurchfluss und einen ausreichend großen Ablauf.
- Für eine Whirlwanne brauchen wir ausreichend Platz, einen eigenen Stromkreis und einen gut erreichbaren Zugang zur Pumpe.
- Ein Dampfbad erfordert fachgerecht abgedichtete Flächen, ein geeignetes Gefälle und eine sorgfältig geplante Entlüftung.
Wir verwenden möglichst Komponenten, für die langfristig Ersatzteile erhältlich sind. Einzelne Dichtungen oder Kartuschen können später problemlos ausgetauscht werden. Bei einem nicht mehr angebotenen Komplettsystem ist das oft nicht möglich. Von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme koordinieren wir den gesamten Wellnessbereich für Sie.
Kühlung
An heißen Tagen ist ein angenehmes Raumklima entscheidend. Wir bieten effiziente Lösungen für die Kühlung von Wohn- und Arbeitsräumen. Neben klassischen Klimaanlagen nutzen wir auch die Kühlfunktion moderner Wärmepumpen, die überschüssige Raumwärme gezielt an das Erdreich oder die Außenluft abführen. Gerne beraten wir Sie, welche Technologie für Ihre Anforderungen optimal ist.
Häufige Fragen
Kann eine Wärmepumpe auch kühlen?
Ja, viele Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen. Dafür entziehen sie den Räumen Wärme und geben diese an die Außenluft oder das Erdreich ab. Über eine Fußbodenheizung oder Wandheizung verteilt sich die Kühlung gleichmäßig und ohne Zugluft. Je nach Anlage sind zwei Verfahren möglich:
- Bei der aktiven Kühlung kehrt die Wärmepumpe den Kältekreis um und nutzt den Verdichter. Dadurch sind niedrigere Temperaturen möglich, allerdings steigt der Stromverbrauch.
- Die passive Kühlung heißt auch Naturkühlung. Kühle Sole aus den Erdkollektoren überträgt ihre Temperatur über einen Wärmetauscher auf die Heizkreise. Der Verdichter bleibt dabei ausgeschaltet. Nur die Umwälzpumpen laufen, deshalb sind die Betriebskosten sehr niedrig.
Die Vorlauftemperatur darf nicht unter den Taupunkt fallen. Sonst kann sich an Leitungen und Böden Kondenswasser bilden. Eine Taupunktüberwachung schützt die Anlage davor. Eine Flächenkühlung erreicht zwar nicht die Leistung einer Klimaanlage, kann aber hohe Raumtemperaturen deutlich abmildern, besonders im Obergeschoss. Wir prüfen, welche Kühlart für Ihr Gebäude und Ihre Wärmepumpe geeignet ist.
Welche Möglichkeiten gibt es zur Raumkühlung?
Gängig sind Klimageräte sowie die aktive oder passive Flächenkühlung über eine Wärmepumpe. Diese drei Lösungen unterscheiden sich bei der Leistung, den Betriebskosten und dem Einbauaufwand:
- Split-Klimageräte oder Multisplit-Klimageräte kühlen einzelne Räume schnell. Typische Einsatzorte sind Schlafzimmer unter dem Dach und Büros mit großen Fenstern. Benötigt werden eine Außeneinheit, eine Kältemittelleitung und ein Ablauf für das Kondenswasser.
- Eine Wärmepumpe kann über Flächen in Boden, Wand oder Decke kühlen. Diese Kühlung reagiert langsamer, arbeitet dafür leise und gleichmäßig. Dasselbe Gerät übernimmt das Heizen und Kühlen.
- Eine passive Naturkühlung nutzt die niedrige Temperatur des Erdreichs. Wenn eine passende Erdreichquelle vorhanden ist, kommt sie mit sehr wenig Strom aus.
Welche Variante zu Ihnen passt, hängt von der Raumgröße, der Nutzung, den vorhandenen Heizflächen und einem geeigneten Standort für die Außeneinheit ab. Wir berücksichtigen außerdem die Geräuschentwicklung und den Abstand zur Nachbarschaft. Unsere Empfehlung enthält die benötigte Leistung, den erwarteten Stromverbrauch und die Schallwerte.
Erdwärme & Kalte Nahwärme
Für Privatkunden erschließen wir mit Erdkollektoren und Erdwärmesonden eine unabhängige und ökologische Energiequelle direkt auf Ihrem Grundstück. Sie heizen kosteneffizient und nutzen die konstante Temperatur des Bodens für ganzjährigen Komfort.
Für Stadtwerke, Architekten und Kommunen planen und realisieren wir Großprojekte im Bereich der Kalten Nahwärme. Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung erschließen wir ganze Quartiere und Neubaugebiete, ermöglichen eine Doppelnutzung des Bodens und schaffen eine zukunftsfähige, dezentrale Energieinfrastruktur.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Erdkollektoren und Erdsonden?
Erdkollektoren und Erdsonden gewinnen beide Wärme aus dem Boden, unterscheiden sich aber vor allem bei Platzbedarf und Einbau. Kollektoren liegen meist in 1,2 bis 1,6 Metern Tiefe und benötigen eine größere freie Fläche im Garten. Erdsonden werden senkrecht in tiefere Bodenschichten gebohrt. Sie brauchen an der Oberfläche wenig Platz, setzen aber eine geeignete Geologie und eine Bohrgenehmigung voraus. Beide Systeme liefern gleichmäßigere Temperaturen als die Außenluft. Welches System besser passt, hängt von Ihrem Grundstück und dem Erschließungsaufwand ab:
- Erdsonden erschließen tiefere Bodenschichten mit besonders konstanten Temperaturen. Dafür sind ihre Erschließungskosten höher.
- Erdkollektoren lassen sich günstiger verlegen. Im oberen Bodenbereich nehmen sie im Sommer Sonnenwärme und Wärme aus Regenwasser auf. Sie eignen sich außerdem gut für die Naturkühlung.
- Wenn weder Sonden noch Kollektoren möglich sind, prüfen wir Förderbrunnen und Schluckbrunnen für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe.
Erdkollektoren können horizontal in einer Baugrube oder vertikal mit einer Erdschlitzfräse eingebaut werden. Auch ein Kabelpflug kann die Rohre einziehen, ohne den Boden großflächig zu öffnen. Auf landwirtschaftlichen Flächen ist Agrothermie möglich. Die Rohre liegen dann unter der Bearbeitungstiefe und der Acker bleibt nutzbar. Für Erdsonden ist in der Regel eine wasserrechtliche Erlaubnis nötig. Bei Erdkollektoren genügt häufig eine Anzeige. In Wasserschutzgebieten gelten besondere Vorgaben. Wir klären die Voraussetzungen vor Beginn der Planung.
Was ist Kalte Nahwärme und wie unterscheidet sie sich von klassischer Fernwärme?
Kalte Nahwärme versorgt mehrere Gebäude gemeinsam mit Wärme aus dem Erdreich. Erdkollektoren oder Erdsonden bilden ein zentrales Energiefeld. Von dort transportiert ein Gemisch aus Wasser und Glykol die aufgenommene Wärme zu den angeschlossenen Häusern. In jedem Gebäude hebt eine eigene Wärmepumpe die Temperatur auf das benötigte Niveau für Heizung und Warmwasser. Der wichtigste Unterschied zur klassischen Fernwärme ist die Temperatur im Leitungsnetz:
- Klassische Fernwärme oder Nahwärme verteilt heißes Wasser mit häufig 70 bis 130 Grad. Obwohl die Leitungen gedämmt sind, gehen dabei rund 10 bis 20 Prozent der Wärme verloren.
- Ein Kalte-Nahwärme-Netz arbeitet nur mit etwa 0 bis 15 Grad. Die Leitungen benötigen keine Dämmung und können auf dem Weg sogar weitere Wärme aus dem Boden aufnehmen.
Im Gebäude wird kein Brennstoff verbrannt. Deshalb brauchen die Bewohner weder einen Schornstein noch einen Brennstofftank. Im Sommer kann die Wärmepumpe das Netz auch zum Kühlen nutzen. Besonders effizient ist das System in Gebäuden mit Flächenheizungen und Vorlauftemperaturen bis etwa 35 Grad. Wir planen das gesamte Netz vom Energiefeld über die Leitungswege bis zu den einzelnen Hausanschlüssen.
Anfrage / Kontakt
„ Meine Leidenschaft für das Handwerk und meine technische Erfahrung verbinde ich mit einer frischen Vision und dem Fokus auf nachhaltige Energietechnik. Ich arbeite mit Herz, Verstand und dem Blick für praktikable, effiziente Lösungen für Gebäude von gestern und morgen. “
Ob neue Heizung, anstehende Wartung oder innovative Lösungen wie Kalte Nahwärme für Stadtwerke: Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns einfach über das Kontaktformular. Wir finden gemeinsam die passende Lösung für Ihr Anliegen.
Hinweis: Alle Angaben, insbesondere zu Förderungen, Kosten und Fristen, sind unverbindlich und ohne Gewähr. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Beratung geltenden Bedingungen.